Schlafen im Boxspringbett – Tipps & Erfahrungen zum Kauf von Betten Kommentar schreiben

Ein herkömmliches Bett setzt sich aus einem Bettgestell, einem Lattenrost und einer Matratze zusammen. Ein Boxspringbett, auch Continentalbett genannt, hingegen ist aus vier Schichten aufgebaut: Füße, BoxspringBoxspringmatratze und optionale Topper-Matratze. Man unterscheidet dabei zwischen dem amerikanischen und dem skandinavischen Boxspringbett. Ein skandinavisches Kontinentalbett ist immer mit einer Topper-Matratze ausgestattet, ein amerikanisches hingegen nicht. Schon vor über 100 Jahren schliefen die Erste-Klasse-Passagiere der Titanic in Boxspringbetten. Nun nimmt der Trend auch in Europa Einzug.

Der Aufbau eines Boxspringbetts

Die Füße

Die Füße gewährleisten die Luftzirkulation des Boxsprings und sind meistens nicht höher als 20 cm.

Der Boxspring

Der Boxspring, auch als Federkernbox oder Federrahmen bekannt ist ein Sockel aus massiven Holz, der mit einem festverbundenen Federungssystem ausgestattet ist. Meist wird dieser Sockel mit hochwertigen Stoffen bezogen oder umspannt. Die Aufgabe des Boxsprings ist es, die aufliegende Matratze in ihrer Nachgiebigkeit und Stützkraft zu verbessern. Mit einer geeigneten Auflage wird das Verrutschen der Matratze verhindert. Ab einer Breite von 160 cm besteht ein Boxspringbett aus zwei getrennten Unterbauten.

Die Matratze

Als Boxspring-Matratze ist jede Matratze geeignet, die die selben Maße wie der Boxspring hat. Besonders geeignet sind Matratzen aus Bonell oder Kaltschaum. Beim amerikanischen Boxspringbett ist die Matratze bis zu 30 cm dick.

Der Topper

Ein Topper wird nur bei skandinavischen Boxspringbetten verwendet. Die dünne Auflage dient zur Schonung der Matratze und sorgt für einen besseren Liegekomfort. Meist wird sie aus Materialien wie Schafschurwolle, Rosshar, Kaltschaum, Viskose oder Latex hergestellt. Es gibt auch Topper in der Breite eines Doppelbetts, die für eine gemeinsame Liegefläche sorgen. Aus hygienischen Gründen wird die Auflage mit einem abnehmbaren Bezug versehen.

 

Was sind die Vor- und Nachteile eines Boxspringbetts?

Vorteile

Boxspringbetten sehen prunkvoll und äußerst bequem aus, deshalb sind sie optisch ansprechender als herkömmliche Betten. Auf Grund ihrer Höhe (60-70 cm) erleichtern sie Menschen mit Rückenleiden den Ein- und Ausstieg. Außerdem ist es angenehmer von einem Boxspringbett aus fernzusehen. Das ADA Möbelwerk hat mit seinem Modell Wolke 7 sogar ein in der Höhe verstellbares Continentalbett entwickelt.

Nachteile

Laut Stiftung Warentest ist ein Boxspringbett nicht vorteilhaft für einen erholsamen Schlaf. Da die Matratze des Betts zu weich ist, sinkt man in ihr ein und ist in seiner Bewegung eingeschränkt. Außerdem sind Luftaustausch und Feuchtigkeitstransport nicht ausreichend gewährleistet und man neigt somit zum Schwitzen. Aus hygienischen Gründen sollte eine Matratze alle 7-10 Jahre ausgetauscht werden. Bei einem Boxspringbett stellt sich dieser Austausch eher problematisch dar, da die Auswahl an passenden Matratzen eher gering ist. Außerdem ist die Anschaffung eines Boxspringbetts sehr kostspielig, da man für ein gesamtes System und nicht für einzelne Teile bezahlen muss.

Worauf muss man beim Kauf eines Boxspringbetts achten?

Beim Kauf eines Boxspringbetts müssen sowohl das Gewicht, als auch die Schlafgewohnheiten des Käufers berücksichtig werden. Menschen, die auf der Seite schlafen benötigen ein anderes Modell, als solche, die auf dem Rücken liegen. Deshalb ist es nicht empfehlenswert ein gebrauchtes Boxspringbett zu kaufen. Am besten ist es, wenn man sich ausfürlich von einem Experten beraten lässt. Beim Kauf des Toppers sollte man auf die Wahl des Materials achten, da Schafschurwolle und Rosshar Allergien auslösen können.

Das Betthaupt eines Continentalbetts

Um das prunkvolle Erscheinungsbild des Boxspringbetts abzurunden, sollte man ein massives Betthaupt wählen. In vielen Fällen werden diese mit edlen Stoffen wie Leder oder Leinen überzogen.

 

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